Vom 18. bis 20. Februar 2026 nahm eine Delegation des Kompetenzzentrum Inklusive Bildung Sachsen-Anhalt an der 39. Jahrestagung Inklusionsforschung (IFO) in Bremen teil. Sabine Schulze (Bildungsfachkraft), Prof. Matthias Morfeld (Wissenschaftliche Leitung) und Wiebke Göbel (Pädagogische Leitung) vertraten das KIB vor Ort.
Die Jahrestagung bot ein vielfältiges Programm mit aktuellen Forschungsbeiträgen zu den Themen Inklusion und Teilhabe. Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen und Akteur:innen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern diskutierten strukturelle Entwicklungen, bestehende Herausforderungen sowie innovative Ansätze zur Weiterentwicklung inklusiver Strukturen.
Auch das KIB brachte sich aktiv in das Tagungsprogramm ein. Unter dem Titel „Inklusive Hochschulbildung zwischen Anspruch und Realität: Strukturelle Herausforderungen und Bildungsangebote durch Bildungsfachkräfte“ stellte das Team seine Arbeit und Erfahrungen aus der inklusiven Hochschullehre vor. Im Mittelpunkt standen dabei die Rolle der Bildungsfachkräfte als Expert:innen in eigener Sache sowie die strukturellen Rahmenbedingungen, die inklusive Bildungsprozesse ermöglichen oder erschweren.
Neben den fachlichen Beiträgen war insbesondere der persönliche Austausch von großer Bedeutung. Gespräche mit Kolleg:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verdeutlichten, wie vielfältig die Wege hin zu mehr Inklusion gestaltet werden und wie sehr die jeweiligen Erfahrungen voneinander profitieren können. Die Tagung zeigte erneut, dass die Themen Inklusion und Teilhabe länderübergreifend an Relevanz gewinnen.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Beiträge zweier Gäste aus den USA, die internationale Perspektiven auf inklusive Bildung eröffneten. Dabei wurde deutlich, dass die Sicherung von Inklusion eine globale Aufgabe ist, die kontinuierliches Engagement und strukturelle Weiterentwicklung erfordert.
Sabine Schulze resümiert:
„Diese Dienstreise war für mich spannend, lehrreich und gleichzeitig weiterbildend. Mein erster Besuch in Bremen war für mich eindrucksvoll und abenteuerlich – besonders die alten Gebäude anzusehen.“
Mit neuen Impulsen, wertvollen Kontakten und gestärkter Motivation kehrte das Team am Freitagabend zurück. Die Teilnahme an der IFO 2026 unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der bundesweiten und internationalen Vernetzung für die Weiterentwicklung inklusiver Hochschulbildung.